
Der Leitfaden zur Gründung der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) richtet sich an Personen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten. Er gibt Auskunft über die wichtigsten Aspekte der Unternehmensgründung, von der Ideenfindung über die Planung bis hin zur eigentlichen Gründung.
→ Geschäftsidee: Der Leitfaden unterstützt bei der Entwicklung und Bewertung der Geschäftsidee. Er zeigt verschiedene Wege zur Ideenfindung auf (z.B. Verbesserung von Bestehendem, Betriebsnachfolge, Franchising) und betont die Bedeutung des Kundennutzens.
→ Persönliche Voraussetzungen: Der Leitfaden hilft bei der Selbsteinschätzung und zeigt, welche Eigenschaften für eine erfolgreiche Unternehmensführung wichtig sind (z.B. Risikobereitschaft, Motivation, Fachkenntnisse). Ein Unternehmertest auf der Website des Gründerservice kann dabei unterstützen.
→ Planung: Der Leitfaden betont die Bedeutung einer guten Planung und stellt den Businessplan als zentrales Planungsinstrument vor. Er erläutert die Inhalte eines Businessplans (z.B. Executive Summary, Produktbeschreibung, Marketingstrategie, Finanzplanung) und gibt Tipps zur Erstellung. Ergänzend werden Planungshilfen und Wettbewerbe vorgestellt.
→ Marketing und Wettbewerb: Der Leitfaden gibt Hinweise zur Marktanalyse, Zielgruppenbestimmung und Marketingstrategie. Er behandelt Themen wie die Marketinginstrumente (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) und gibt Tipps zur Umsetzung (z.B. Direct-Marketing, Website-Gestaltung).
→ Finanzierung: Der Leitfaden informiert über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten (z.B. Kredite, Leasing, Factoring) und gibt Hinweise zur Finanzplanung.
→ Rechtsform: Der Leitfaden stellt verschiedene Rechtsformen vor (z.B. Einzelunternehmen, GmbH, Verein) und erläutert deren Vor- und Nachteile.
→ Weitere wichtige Themen: Der Leitfaden behandelt auch Themen wie Sozialversicherung, Steuern, Gewerberecht, Mitarbeiterführung, Rechnungswesen und Buchhaltung, betriebliche Schutzrechte (z.B. Patente, Marken) und Gewährleistung
Der Leitfaden will Gründern helfen, sich optimal auf die Selbstständigkeit vorzubereiten und den Grundstein für einen erfolgreichen Start zu legen.

Dieser Leitfaden gibt wichtige Einblicke in die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Betrieb. Die wichtigsten Punkte sind:
→ Verbessert die aktuelle Situation, ohne langfristige Zukunftsaussichten zu verschlechtern.
→ Bezieht sich auf den bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen im Betrieb.
→ Umfasst ökologische, wirtschaftliche, soziale und technische Aspekte.
→ Reduktion von Ressourcenverbrauch und Verschwendung.
→ Beachtung von Kundenwünschen nach nachhaltigen Produkten und Prozessen.
→ Attraktivität für Arbeits- und Fachkräfte, die Wert auf Nachhaltigkeit legen.
→ Vorteile bei Fremdfinanzierungen.
→ Erfüllung europäischer und nationaler Gesetzesanforderungen.
→ Energieeffizienz und Infrastruktur: Verbrauchsdaten erfassen, Ökostrom nutzen, Heizungsanlage optimieren, Wasserverbrauch reduzieren, Müll trennen, etc.
→ Betreiben von Anlagen: Recycling (Remanufacturing, Abwärmenutzung), Gebäude (Nachhaltiges Bauen, Dachbegrünung).
→ Mobilität und mobile und zeitflexible Arbeitsformen: Digitale und mobile Arbeitsformen (Regelungen, virtuelle Zusammenarbeit, Homeoffice, Desk-Sharing, Mobilitätsprämie), Schichtpläne (ergonomisch, flexibel), Dienstreisen (vermeidbare identifizieren, Bahn- und Flugreisen, E-Autos, nachhaltige Hotels, Dienstwege).
→ Personalprozesse: Bewerbermanagement (Stellenanzeigen, elektronische Bewerbung, Online-Bewerbungsplattform), Onboarding, Personaladministration (digitale Personalakte, Softwarelösung), Offboarding (Befragung).
→ Beschaffungsprozesse: Betriebs- und Verbrauchsmaterial (Papier, Druckerzeugnisse, Büromöbel), Verpflegung von Kunden und Beschäftigten (Wasser, Kaffee/Tee, andere Getränke, Kantine/Werks- und Gästeverpflegung).
→ Öffentlichkeitsarbeit: Website (Design, Programmierung, Hosting-Provider), Werbemittel (zertifizierte Produkte, ökologische Werbeartikel, essbare Werbeartikel), Messeauftritte (Messestand, Transport und Verpackung), Druck (Print vs. E-Paper).
→ Einbindung der Beschäftigten (Workshops, Umfragen, Vorschlagswesen, Wettbewerbe).
→ Regelkommunikation (Jour fixe, Infoveranstaltungen, E-Mails).
→ Hinweise/Schilder (Gebote, Verbote, Erklärungen, Mehrsprachigkeit, Geschirr).
→ Sichtbarkeit (Transparenz, Green-Boards, Jour fixe, Informationskanäle, Events, externe Kommunikation).
Der Leitfaden betont, dass erfolgreiche Nachhaltigkeit im Betrieb die Einbeziehung der Beschäftigten, eine durchdachte Planung und kontinuierliche Verbesserung erfordert. Durch die Integration von Nachhaltigkeit in betriebliche Abläufe können Betriebe zur Bewältigung des Klimawandels beitragen und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich sein.

Die Broschüre richtet sich an Gründerinnen und Gründer und vermittelt praxistaugliche Tools und Methoden, um Nachhaltigkeit von Anfang an in Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen zu integrieren.
Nachhaltigkeit im Gründungsprozess: Die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit hilft Gründern, Risiken zu vermeiden und neue Chancen zu nutzen. Nachhaltigkeit wird im Sinne der Brundtland-Kommission definiert und umfasst ökologische, ökonomische und soziale Zielsetzungen.
Ressourceneffiziente Tools zur Nachhaltigkeitsintegration: Die Broschüre stellt verschiedene Tools vor, die Startups bei der Integration von Nachhaltigkeit unterstützen:
→ Sustainable Business Canvas: Ermöglicht die Modellierung von Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten.
→ Sustainable Value Proposition Designer: Unterstützt bei der Entwicklung eines nachhaltigkeitsorientierten Nutzenversprechens.
→ Sustainability Challenge-Workshop: Hilft Startups bei der Selbstbewertung ihrer Nachhaltigkeitswirkung.
→ SusI: Ein Online-Tool zur Erfassung und standardisierten Berichterstattung von Nachhaltigkeits- und Wirkungsfaktoren.
→ DIN SPEC 90051-1: Ein Standard mit Kriterien und Indikatoren zur Nachhaltigkeitsbewertung von Startups.
Nachhaltigkeitsorientierung im Startup-Support-System: Das Unterstützungs- und Förderangebot für Gründer wird zunehmend nachhaltigkeitsorientiert. Die Broschüre nennt Handlungsfelder, um Förderprogramme besser auf Nachhaltigkeit auszurichten und stellt die Plattform sustainable-startups.de vor, die Informationen zum Thema Nachhaltigkeit im Startup-Ökosystem bündelt.
Gründungsplattformen und Förderangebote: Die Broschüre listet Gründungsplattformen auf, die nachhaltigkeitsorientierte Startups nutzen können (z.B. StartGreen, Gründerplattform) und stellt Förderangebote für nachhaltigkeitsorientierte Startups vor (z.B. Green Start-up-Programm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ClimAccelerator des EIT Climate-KIC).
Innovative Ansätze zur Nachhaltigkeitsbewertung von Startups: Neben dem DIN SPEC 90051-1 Standard und SusI werden weitere Akteure und Tools zur Bewertung des Wirtschafts- und Nachhaltigkeitspotenzials von Startups genannt (z.B. Score4Impact, ImpactNexus).
Die Broschüre will Gründern helfen, Nachhaltigkeit von Anfang an in ihr Unternehmen zu integrieren und von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren.

Die „Ersten Schritte zur unternehmerischen Nachhaltigkeit“ von WKO bieten Unternehmen einen strukturierten Ansatz zur Integration von Nachhaltigkeit. Die wesentlichen Schritte umfassen:
→ Bewusstsein schaffen für Nachhaltigkeit im Unternehmen
→ Analyse der aktuellen Situation und Identifikation von Handlungsfeldern
→ Festlegung von Zielen und konkreten Maßnahmen
→ Kommunikation von Fortschritten zur Transparenz
Diese Schritte helfen Unternehmen, Nachhaltigkeit langfristig zu verankern. Weitere Informationen finden Sie online.